„Soli- Elche“ mit dem Wohnmobil in Polen.
Kategorie: ClubnachrichtenDie Mitglieder des Wohnmobil –Stammtisches, die „Soli –Elche“, des RMSV Fechenheim, genannt die „Soli“ fuhren vom 12.6. – 2.7. 2010 nach Polen. Die Fahrt wurde von Josef und Edeltraud Karger von den „Soli – Elchen“ vorbereitet und geführt.
Einige der „Elche“ waren über dieses Angebot in der Gruppe nach Polen zu reisen sehr erfreut, da sie, bedingt durch die Vorurteile z.B., da wird geklaut, nicht alleine dahin gereist wären. Alle haben Ihre Meinung sehr revidiert, Polen ist sauber, die Leute sind freundlich und es wird nicht mehr gestohlen, als bei uns.
Getroffen haben sich die meisten „Elche“ in Kulmbach, von da aus ging die Fahrt nach Sulecin in Polen auf den ersten Campingplatz. Hier war für die „Elche“ ein „Grillabend“ mit hausgemachten Salaten und polnischen Würstchen und Steaks für die Gruppe vorbereitet.
So gestärkt ging die Fahrt weiter nach Pozan (Posen). An der Straße wurden frische Pfifferlinge angeboten. Natürlich gab es an diesem Tag in jedem Womo - Haushalt Pilze zu essen. Während der Fahrt waren noch Teile der Überschwemmung zu sehen, doch die „Elche“ waren nicht davon betroffen. Am Abend war natürlich „König Fußball“ im Fernsehen auf dem Programm.
In Turun waren noch die Parkplätze am Flussufer überschwemmt. Vom Campingplatz gelangte man über eine große Brücke in die Innenstadt, deren Besichtigung sehr lohnenswert war.
In Mragowo standen die „Elche“ mit Ihren Wohnmobilen direkt am See und wurden jeden Tag von einem Storch besucht, der in der Nähe sein Nest hatte. Der Reiseleiter hatte eine Bustour mit dem Campingplatzinhaber für die „Elche“ ausgemacht. Mit einem Kleinbus und einem Mercedes ging am nächsten Morgen die Fahrt los zu einer gestakten Bootsfahrt auf der Kutynia. Nach einer Pause fuhr man zu einem Nonnenkloster. Eine nette Nonne erklärte das Kloster. Der „Urwald mit seiner Grotte“ und dem Figurenhotel war sehr sehenswert.
In Nikolaiken waren die „Elche“ dann in dem bekanntesten Ort in den Masuren. Hier konnte man wie überall Bernstein erwerben und einen schönen Spaziergang am Hafen machen.
Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch mit Verkostung auf einer Ziegenfarm. Nach den vielen Geschmacksproben ging keiner ohne Ziegenkäse und selbst gemachten Schnaps zum Bus zurück.
Auf dem Campingplatz Marina, direkt am See, in Sczecin erholten sich die „Elche“. Hier waren mehrere Radtouren und viel Ruhe auf dem Programm.
Die Fahrt mit dem Schiff auf dem „Oberländischen Kanal“ in Elblag (Elbling) gehörte zu den unvergesslichen Sehenswürdigkeiten dieser Reise. Er ist ein Unikat in Europa für Transportanlagen für Schiffe. Ein System von 5 geneigten Ebenen ermöglicht es den Schiffen einen Höhenunterschied des Wasserspiegels von 100 m zwischen dem See Druz`no und dem See Piniewo zu bewältigen. Das Schiff fährt dabei teilweise über Land durch ein herrliches Naturschutzgebiet mit vielen Vögeln.
Über Sopot führte die Route nach Danzig. Vom Campingplatz fuhren die „Elche“ mit dem Zug nach Danzig hinein. Die Stadt war im Krieg zum größten Teil zerstört und wieder neu erbaut worden. Es gab so viel zu sehen und zu bewundern. Nach einer 1 ½ Std. langen Fahrt mit einem Piratenschiff durch den Danziger Hafen, den man sich nicht so groß vorgestellt hatte, ging es mit dem Zug zurück zum Campingplatz.
In Leba erwartete die „Elche“ ein weiterer Höhepunkt: die „Sanddüne“. Diese Wanderdüne hat das Ausmaß einer kleinen Wüste und da es an diesem Tag so heiß war, konnte man sich wie in der Wüste fühlen. Mit dem Fahrrad ging es dann die ca. 13 km wieder zurück zum Campingplatz.
In Kolobrzeg (Kolberg) trennten sich dann die Wege, die einen mussten der Arbeit wegen nach Hause, andere fuhren zur Ostsee und die nächsten in den Spreewald.
Kohlberg ist auch eine sehenswerte Stadt, man kann dort am Hafen jeden Tag frische Fische und geräucherte Aale erstehen. Der Strand ist wunderschön und Kilometer lang. Doch als die „Elche“ den Heimweg antraten, begannen in Polen die Ferien und von eben auf jetzt, war es mit der Ruhe am Strand vorbei. Jede Menge Buden mit Andenken und Essen wurden aufgebaut und kaum ein Platz war frei, alles belegt und mit Windschutz abgeteilt.
Das Fazit dieser Reise : Polen ist besser als sein Ruf – es wird nicht mehr als anderswo geklaut – die Leute sind sehr freundlich - die Straßen besser als erwartet - sehr sauber und preiswert. Während der Ferien der Polen sollte man dort nicht ans Meer reisen.
Die „Elche“ danken Josef und Edeltraud Karger, dass sie diese Reise ausgearbeitet haben und mit Ihnen diesen Urlaub erleben durften.
Info über die „Soli – Elche“ bei Kurt Breitenbach (1. Vorsitzender) Tel.: 069/ 43005871 (AB) oder bei Reinhold Püchler (Vertreter der Womo`s im Vorstand) Tel.: 06101/5580287


