Verhaltensregeln für Reisende im Wohnmobil
Rücksicht
Selbst mit dem Reisemobil ist die Freiheit nicht grenzenlos! Immer dort, wo andere sich gestört fühlen, gibt es auch für uns Beschränkungen. Daher: Der gute Reisemobilist verhält sich so, dass er andere nicht belästigt.
Vorsicht
Reisemobilisten fallen auf. Aber bitte nicht negativ. Gerade Mitbürger ohne Reisemobil verstehen vieles rund um unser Hobby nicht und deuten es falsch. Daher: Der gute Reisemobilist verhält sich so, dass Wohnmobile auch in Zukunft gerne gesehen sind.
Einsicht
Der Klügere gibt nach - das gilt auch für den guten Reisemobileigner.
Der richtige Standpunkt
Nicht überall sind Reisemobile willkommen. Daher übernachten wir auf Privatgelände nur, wenn es uns erlaubt wurde. Gibt es vor Ort einen Reisemobilstellplatz, nutzen wir ihn - denn so unterstützen wir reisemobilfreundliche Gemeinden. Werden einzelne Mobile in der Natur noch akzeptiert, führen Wagenburgen an idyllischen Orten schnell zu Verboten.
Schwere Jungs
Reisemobile hinterlassen oft einen tiefen Eindruck. Die Flurschäden durch die schweren Fahrzeuge sind enorm und führen schnell zu Verboten. Daher stets so fahren und parken, dass Natur und Beete verschont bleiben.
Lagerplatz
Die Straße ist kein Campingplatz - wo Markise, Tische, Liegestühle und Grill nicht angemessen sind, müssen sie daher immer im Reisemobil bleiben.
Jeder findet gerne einen freien Stellplatz. Der gute Reisemobilist blockiert deshalb mit seinem Material keine weiteren Plätze.
Hinterlassenschaften
Abfall gehört in die Mülltonne - nicht auf die Straße oder in die Natur.
Sind die Behälter bereits voll, presst nichts mehr hinein! Der gute Reisemobilist stellt seinen Müll auch nicht daneben. Sondern nimmt ihn bis zur nächsten Entsorgungsmöglichkeit mit.
Großer Müll passt nicht in kleine Tonnen. Und der Wochenendabfall nicht in einen Papierkorb.
Die Müllentsorgung ist teuer. Daher gehört der Abfall aus dem Reisemobil stets in eine Mülltonne, für die ihr schon Gebühren bezahlt habt - egal ob zu Hause oder auf dem Stellplatz.
Überflüssig
Fäkalien und Grauwasser gehören weder in die Natur noch in den Gulli. Der gute Reisemobilist nutzt Entsorgungsstationen, Kläranlagen oder dafür erlaubte Toiletten.
Gute Nacht
Nicht nur zu Hause gilt: Ab 22 Uhr ist Nachtruhe. Daher unterlässt der gute Reisemobilist ab dann Lärm, laute Musik und lärmende Gespräche.
Generatoren stören andere Reisemobilisten fast immer - deshalb haben sie auf gut besuchten Stellplätzen und an idyllischen Orten nichts zu suchen. Das Fernsehprogramm ist selten so spannend, dass es die Nachbarn hören wollen. Darum TV- und Radiolautstärke so wählen, dass andere nicht gestört werden.
Spät ankommende oder früh abfahrende Reisemobilisten: Seid möglichst leise und lasst die anderen weiter schlafen!
So ’nen Schiet
Die Toilettenkassette hat in der Nähe des Trinkwasseranschlusses nichts zu suchen! Fäkalbakterien am Wasserschlauch verderben anderen den Urlaub nachhaltig, denn mit Durchfall macht es auch im Reisemobil keinen Spaß mehr.
Chemie im Toilettentank hält zwar den Geruch in Schach - belastet jedoch die Kläranlagen. Toilettenchemie ist heute im Reisemobil nicht mehr nötig. Dank Absauganlagen kann darauf verzichtet werden.
Treue Begleiter
Euer Hund ist zwar lieb. Doch der gute Reisemobilist denkt auch an jene, die Angst vor Hunden haben. Und nicht jeder mag Nachbars Hund im eigenen Reisemobil. Daher behaltet euren Hund stets unter Kontrolle, am Besten an der Leine.
Für den Hundehaufen ist nicht das Tier, sondern Herrchen oder Frauchen verantwortlich. Der gute Reisemobilist entsorgt daher die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners.
Schaut nicht weg
Reisemobilisten haben Zivilcourage. Wenn sich jemand nicht so verhält, wie es sich gehört, sprecht ihn auf sein Verhalten an. Denn er rückt uns ins schlechte Licht und schädigt alle Reisemobilisten.