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Andere haben es vorgemacht, so die Nord-Gruppe der RU, die bereits seit Jahren sehr erfolgreich regelmäßige Treffen in der Heide abhält. Diesem leuchtenden Vorbild soll nun nachgeeifert werden. Es wird eine West-Gruppe der RU geben. Zu aller Erst jedoch die Frage, gibt es auch eine ausreichende Beteiligung? Wie ist die Resonanz und kommen auch genügend Teilnehmer? Das sei gleich zu Anfang beantwortet!

Die Anmeldungen sprudelten nur so, es scheint einen großen Bedarf an einem weiteren Treffen zu existieren und das weit über die Landesgrenzen von NRW hinaus. Auf dem Stellplatz in Dorsten war großzügig ein Teil des Platzes reserviert und die Initiatoren Bärbel Rawe und Hans-Jürgen Engelmann sowie Elisabeth Krag begrüßten herzlich jeden neuen Teilnehmer. Wie häufig bei Veranstaltungen der RU füllte sich der Platz bereits einen Tag vor dem eigentlichen Beginn. Aus der großen Anzahl der RU-Mitglieder ergab sich so etwas wie ein RU-Familientreffen im Westen der BRD. Es gab ein herzliches Wiedersehen und auch neue Mitglieder gesellten sich gerne zu uns.

Mit diesem Ergebnis kann man schon vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung sehr zufrieden sein. Der Stellplatz in Dorsten liegt recht zentral. Ein Spaziergang durch die nahegelegene, quirlige City ist eigentlich ein Muss. Ein wenig shoppen macht doch immer Spaß. Auf dem Stellplatz wurden wir von guten Geistern verwöhnt. Kuchen, teils vor Ort gebacken und Kaffee oder Tee, im Anschluss daran auch noch Sekt, mehr geht kaum?

Doch, es geht noch mehr. Gemeinsames Grillen in einer gut aufgelegten Runde. Beste Beziehungen pflegten auch diesmal die Organisatoren mit Petrus, dem Wettergott. Man gewinnt mitunter den Eindruck, dass die Veranstaltungen der RU insgesamt unter seinem besonderen Schutz stehen. Sonnenschein und dann bis spät in die Nacht ein herrlicher Sommerabend wurden uns ermöglicht.

Das ein oder andere Getränk machte die Runde. Es ergaben sich viele herzliche Kontakte und auch die Feststellung, dass viele Teilnehmer unter einem gleichen Krankheitsbild litten. Die „Ouzotonie“ wurde erfolgreich mit der Gabe einiger Gläser Ouzo bekämpft. Man glaubt gar nicht, wie groß die Vorräte dieser griechischen Medizin in den einzelnen Fahrzeugen sind. Glücklicherweise bricht die „Ouzotonie“ erst mit Abziehen des Zündschlüssels aus. Es wurde noch eine lange Nacht.

Der Samstag stand zur freien Verfügung. Ein Teil der Gruppe nutzte die Zeit für eine Fahrradtour in die nähere Umgebung. Andere fielen dem Kaufrausch in der City anheim. Wieder andere bevorzugten einen Besuch im Freizeitbad Atlantis, das sich in unmittelbarer Nähe zum Stellplatz befindet. Sehr interessant gestaltete sich der spätere Nachmittag. Der Betriebsleiter des Bades lud die RU zu einer Führung in die Technikräume, also in die Katakomben des Atlantis Freizeitbades ein. Sehr beeindruckt von den vielen technischen Notwendigkeiten, dem teils gewaltigen Ausmaß der Gerätschaften, erscheint uns der Betrieb eines solchen Bades nun in einem völlig anderen Licht. Für den Spaß der Anderen ist in den Katakomben eine wahrhaft gigantische Technik vonnöten, die auch fachlich bestens betreut werden muss.

Traditionell enden die Veranstaltungen der RU am Sonntag mit der offiziellen Verabschiedung der Teilnehmer. Das läuft auch heute nicht anders. Zuvor allerdings gilt es dem Organisations-Team ganz besonders herzlich für das Initiieren und für die tolle Durchführung dieses ersten Treffens der West-Gruppe der RU zu danken. Es hat viel Spaß gemacht, war bestens organisiert und hatte den liebenswerten Charme eines kleinen Familientreffens der RU. Alle haben sich auf dieses Wiedersehen gefreut und zum Erfolg tätig beigetragen.

Es bleibt zu hoffen, dass in der Zukunft die RU-Familie noch größer wird und es weitere Treffen der West-Gruppe und natürlich auch der Nord-Gruppe geben wird. Ach ja, fast hätte ich es vergessen, natürlich hat sich die West-Gruppe auch offiziell gegründet. Weitere Veranstaltungen werden rechtzeitig in den Medien der RU bekannt gemacht.

Kalle Meyer

Bildergalerie von Anne Büürma und Kalle Meyer, mit freundlicher Genehmigung der Urheber