30 Jahre Reisemobil-Union - die RU feiert beachtliches Jubiläum

Erstellt von Winfried Krag | | RU

Sonderaktion auf dem Caravan Salon in Düsseldorf

Dieser Artikel erschien als Gastkommentar in der Zeitschrift "Mobil Total".

Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker" datiert auf den 7. Oktober 1989 die Geburtsstunde der Reisemobil-Union. Eine Handvoll Reisemobil-Clubvorstände aus dem Norden Deutschlands, die sich häufig bei Veranstaltungen trafen, machten den Anfang und initiierten eine bis dato fehlende Benutzer-Lobby für Reisemobilfahrer.

Ein jahrelanger Kampf um Akzeptanz der neuen, mobilen Tourismus-Gruppe, die Einrichtung der Infrastruktur mit Reisemobil-Stellplätzen und Diskussionen rund ums Reisemobil haben dank einer erfolgreichen Verbandsarbeit zur heutigen Anerkennung der Wohnmobile geführt. Aktuelle Themen wie beispielsweise das Überholverbot für Reisemobile über 3,5 Tonnen, das C–Kennzeichen oder die Stellplatz- oder Parkprobleme an Autobahn-Rastplätzen sind aktuell im Fokus der RU-Aktivisten.

Denn der seit Jahren andauernde Boom der Reisemobil-Branche bringt auch neue Probleme mit sich, der die RU sich stellen muss. Daher ist die Reisemobil Union als Ansprechpartner wieder „in“. Nach Jahren divergierender Strömungen und magerer Kommunikation unter den einzelnen Mitgliedern, zeigt sich in jüngster Vergangenheit ein neues „Wir-Gefühl“. Klares Indiz sind die gut besuchten Jahreshauptversammlungen sowie eine verstärkte Kommunikation unter den Mitgliedern.

Auch das Thema Digitalisierung macht vor den Reisemobilisten und dem entsprechenden Umfeld nicht halt. Stellplatz 4.0 – Wie sieht der Reisemobil-Stellplatz der Zukunft aus, was braucht der Reisemobil-Tourist auf einem Stellplatz?

Deshalb plant die Reisemobil-Union auf und während des Caravan Salon 2019 in Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Stellplatzorganisation TopPlatz und dem Deutschen Caravaning Institut D.C.I. eine Besucherbefragung zum Thema Digitalisierung auf dem Reisemobil-Stellplatz. Die Befragung soll herauszufinden, was die Gäste von "ihrem" Stellplatz in Zukunft als Standard-Ausstattung wünschen. So wird beispielsweise die Notwendigkeit von WLAN, elektronischen Bezahlsystemen, digitalen Ein- und Auslass-Systemen oder elektronischen Meldesystemen abgefragt.

Eine wichtige Frage ergibt sich aus dem aktuellen Trend, Reisemobil-Stellplätze über Buchungsportale reservieren oder buchen zu können. Wie sieht die Meinung des aktiven Reisemobilisten dazu aus?

TopPlatz, die RU und das D.C.I. werden die Umfrage als Online-Formular auf ihren Webseiten veröffentlichen und ferner einen Papierfragebogen zum direkten Ausfüllen auf dem jeweiligen Messestand bereitlegen. Die Auswertung erfolgt durch ein Gremium der beteiligten Organisationen.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen Stellplatzunternehmer und Kommunen helfen, ihre Stellplätze zukunftssicher zu machen und den mobilen Gästen weiterhin einen umfassenden Service zu bieten.

Ich hoffe, wir sehen uns auf dem Caravan Salon.

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v.l.n.r.: Monika Haack (Schatzmeisterin), Winfried Krag (Präsident) (Foto: Markus Stenzel)