Rauchverbot im Reisemobil

Erstellt von Peter Hirtschulz | | Allgemein

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) berichtet, dass in den vergangenen Jahren eine Reihe von Ländern zum Schutz von minderjährigen Mitfahrern ein Rauchverbot im Auto, als auch im (fahrenden) Reisemobil, erlassen haben.

In Italien und Griechenland ist das Rauchen für alle Insassen verboten, wenn Kinder unter 12 Jahre oder Schwangere im Auto mitfahren. Verstöße können Geldstrafen in Höhe von bis zu 3.000 Euro nach sich ziehen. In Frankreich, dem Vereinigten Königreich und in Irland gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren.

Insbesondere Familien mit Kindern sollten sich über die Rücksitzpflicht erkundigen. Denn während Kinder in Deutschland bei Verwendung eines Kindersitzes oder Sitzerhöhungen auch auf dem Beifahrersitz mitfahren dürfen, müssen Kinder bis 12 Jahre in Irland, Makedonien, Slowenien und Ungarn stets auf dem Rücksitz Platz nehmen. In Frankreich liegt die Grenze bei 10 Jahren, in Großbritannien bei 14 Jahren. In unserem Nachbarland Luxemburg ist für Personen bis zu einem Alter von 17 Jahren die Nutzung eines Kindersitzes obligatorisch, wenn sie weniger als 1,50 Meter Körperlänge messen.

Reisemobilisten, die ein Zweirad mitführen, sollten beachten, dass in Italien für Kinder bis 4 Jahren ein Beförderungsverbot auf motorisierten Zweirädern, in Serbien sogar bis 12 Jahre besteht.

In den europäischen Ländern gelten folgende Regelungen:

StaatRauchverbot ab(*)Strafe
England/Wales< 18 Jahre50 Pfund
Frankreich< 18 Jahreca. 68 Euro
Griechenland< 12 Jahrebis zu 3000 Euro + 1 Monat Fahrverbot
Irland< 18 Jahreab 100 Euro
ItalienSchwangere oder MinderjährigeZwischen 250 bis zu 5000 Euro je nach Verstoß
Österreich< 18 Jahreab 100 Euro, 1000 Euro für Wiederholungstäter
Schottland< 18 Jahre100 Pfund
Zypern< 16 Jahre85 Euro

(*)Die Strafe wird fällig, wenn in einem Kfz geraucht wird, in dem sich Personen der angegebenen Altersklasse aufhalten, unabhängig davon ob ein Fenster geöffnet ist und das Fahrzeug bewegt wird.
Die Angaben in dieser Tabelle sind ohne Gewähr! Stand: Mitte 2019

Möchten Sie das Rauchen aufgeben?

Hilfe erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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Nicht (mehr) rauchen (Foto: Martin Büdenbender/Pixabay)