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Unterwegs an der „Wiege des mobilen Reisens“

von Petra Reinmöller | |   Allgemein

Die liebliche Landschaft in Oberschwaben und im württembergischen Allgäu ist ideal für das Reisen im eigenen Zuhause. Mit zahlreichen Thermalbädern, barocken Kulturschätzen, Museen und herzlicher Gastfreundschaft bietet die Region alles, was Urlauber schätzen. Und fast überall finden sich mit gut ausgestatteten Stellplätzen perfekte Bedingungen für Reisemobilisten. Eine neue Broschüre von Oberschwaben Tourismus fasst sämtliche Informationen kompakt zusammen.

Das sanfte Hügelland zwischen Donau und Bodensee im Süden Deutschlands gilt als Wiege des mobilen Reisens. Mit seinem sogenannten Wohnauto baute Arist Dethleffs in Isny 1931 den ersten Wohnwagen Deutschlands. 25 Jahre später trat Erwin Hymer in das elterliche Karosseriebau-Unternehmen ein und entwickelte 1957 den „Ur-Troll“. 

Zu den Ursprüngen im Erwin Hymer Museum

Eine Pflichtstation für mobile Urlauber im Süden Deutschlands ist daher auch das Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee. Am traditionsreichen Firmenstandort wird am Beispiel von 80 historischen Fahrzeugen gezeigt, wie die Idee des mobilen Reisens Fahrt aufnahm. Das markante Museumsgebäude ist nicht nur für technikverliebte Männer eine Anlaufstation. Die ganze Familie geht mit auf die Reise zu den ersten Wohnautos. www.erwin-hymer-museum.de

Heißer Tipp: Stellplätze an der Quelle und in Altstadtnähe

Das schwäbische Oberland ist gesegnet mit einer unvergleichlichen Moorlandschaft und zahlreichen Thermalquellen. An sechs Orten sprudelt heißes Wasser direkt aus der Erde. Die heilsame Wirkung des mineralhaltigen Wassers wird von den Badegästen geschätzt. Fünf Thermalbäder heißen Wohnmobilisten auf eigenen Stellplätzen willkommen: die Schwabentherme in Aulendorf, die Adelindis-Therme in Bad Buchau, die Sonnenhof-Therme in Bad Saulgau, die Waldsee-Therme in Bad Waldsee und die Vitalium-Therme in Bad Wurzach. Mit der Nähe zur historischen Altstadt, zu Museen oder Kulturangeboten punkten außerdem die Wohnmobil-Stellplätze etwa in Bad Schussenried, Biberach, Ehingen, Isny, Kißlegg, Leutkirch, Ochsenhausen, Ravensburg, Riedlingen, Ulm, Wangen und Wolfegg. Wer eher die ländliche Idylle und unmittelbare Nähe zur Natur sucht, ist an den Zielfinger Seen in Mengen oder in Krauchenwies, Pfullendorf und Ostrach richtig. Die Gäste dieser Stellplätze können meist in Seen oder Flüssen baden und die Wege durch Wald und Flur sind nicht weit.

Routenvielfalt für Wohnmobil-Fahrer

Oberschwaben Tourismus hat die 36 Stellplätze und elf Campingplätze der Region auf verschiedenen Routen miteinander verbunden: Reisemobilisten wählen unter anderem zwischen der Donautal-Route, der Route zum Federsee, der Allgäu-Route oder der Familienroute. Die Fahrstrecken sind zwischen 60 und 150 Kilometer lang und führen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. So etwa verläuft die Familienroute von Isny im Allgäu zum Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee und gipfelt im Ravensburger Spieleland mit eigenem Wohnmobilstellplatz. Der Freizeitpark für Familien mit Kindern bis 12 Jahre wurde wiederholt als familienfreundlichster Themenpark Deutschlands ausgezeichnet und feiert 2018 seinen 20. Geburtstag.

Auf Rad- und Wanderwegen durch das barocke Hügelland

Wer nicht nur mit seinem Fahrzeug mobil ist und die sportliche Herausforderung sucht, freut sich über die vielen Rad- und Wanderwege der Region, die über sanfte Hügel führen. So etwa führt der Oberschwaben-Allgäu Radweg zu den berühmten barocken Bauwerken der Region. Die Kirchen und Klöster entlang der Oberschwäbischen Barockstraße sind nicht nur Ziele für Kunsthistoriker. Die Farbenfreude und Dekorationslust der sakralen Kunst früherer Zeiten ist geradezu ansteckend fröhlich.

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Stellplatz Campingplatz Bad Schussenried (Foto: Oberschwaben Tourismus)